Christine Hoffmann Kremers

Hoffmann-Kremer Das Paar

Christine Hoffmann Kremers Arbeiten wirken durch ihre luzide Palette und die Leichtigkeit ihres Strichs. Ihre Gestalten stehen frei, die Silhouetten sind nebelhaft gestaltet. Damit bekommen die Gemälde stets etwas geheimnisvolles, wirken wie ein Schnappschuss der Zeit. Flüchtig, vergänglich und unwiderbringlich, wenn der Moment vergangen ist.

Die hellen Farbkompositionen, die die Künstlerin für ihre Werke benutzt, machen diese sehr modern und bereichernd für moderne Interieurs und Architekturen. Mit einer grundlegenden Lässigkeit spürt Christine Hoffmann Kremers den kleinen Szenerien des Alltags nach. Hierbei schafft Sie es, trotz des Mediums eine gewisse Spontaneität in ihre Bilder einfließen zu lassen: Keine Szene wirkt gestellt und auch der Bildausschnitt gleicht einem ungekünstelten Schnappschuss..

Mit ihren Arbeiten, welche die Silhouetten einfangen, widmet sie sich der Choreographie der Massen. Hier wirken die Gestalten fast gespenstisch, manchmal wie durch Milchglas oder aus großer Höhe betrachtet. Diese Abstraktion der Menge erhebt sich über das einzelne Schicksal und erlaubt es dem Betrachter, die Formationen an sich zu erleben, und in ihm Muster zu erkennen, so wie man dies bei Vogelschwärmen tut.

Christine Hoffmann Kremers wurde 1971 in Madrid geboren, wo sie auch aufwuchs. Durch den Kontakt mit  befreundeten Künstlern der Familie erfuhr Sie die Malerei als schönste Beschäftigung.

Nach Ausflügen in das bürgerliche Leben (Ausbildung zur Versicherungs- und Diplomkauffrau) findet die Künstlerin 2003 zurück zu ihrer Leidenschaft. Sie beschäftigt sich mit dem europäischen Impressionismus.

Seit 2007 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin.

 

• 4. Februar 2015

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